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Unfall - was tun ?
Notfall-Checkliste: Richtiges Verhalten als Unfallbeteiligter
- Sofort anhalten und Ruhe bewahren!
- Warnblinkanlage einschalten!
- Unfallstelle absichern! Warndreieck mit entsprechendem Abstand vom Unfallort entfernt aufstellen. (Abstand = Zulässige Höchstgeschwindigkeit in Meter)
- Sind Personen verletzt sofort erste Hilfe leisten!
- Euronotruf am Handy (112), Rettung (144), Feuerwehr (122), oder Polizei (133) rufen, oder durch andere Verkehrsteilnehmer rufen lassen. Bei der Notfallmeldung sollten Sie mindestens angeben: Name, Unfallort, Unfallart, Anzahl der Verletzten, Art der Verletzungen, Standort.
- Begeben Sie sich und bringen Sie alle Beteiligten in gefahren- und verkehrsgeschützte Bereiche des Unfallortes.
- Zur Beweissicherung die Unfallspuren nicht beseitigen.
- Europäischen Unfallbericht ausfüllen und nach Möglichkeit die Unfallszene fotografieren.
- Ist das Fahrzeug noch fahrtauglich, die Fahrbahn möglichst freihalten.
- Unfallort nicht verlassen, für Auskünfte bereitstehen.
- Daten aller Unfallbeteiligten (Betroffene, Zeugen, usw.) notieren. Lassen Sie sich den Führerschein, oder Personalausweis der Unfallgegner zeigen und notieren Sie die wichtigsten Daten: Name, Anschrift, Führerschein- Zulassungs- und Fahrzeugdaten, Haftpflichtversicherungsdaten.
- Bei Unfällen mit Personenschäden, Fahrerflucht, Verdacht auf Alkohol- oder Drogenbeeinflussung des Lenkers und Unfällen mit ausländischen Fahrzeugen muss die Exekutive gerufen werden.
- Bagatellschäden und kleinere Blechschäden können durch die Beteiligten selbst geregelt werden.
- Ihre Vertrauenswerkstätte informieren. Ihr Kfz-Fachbetrieb regelt die Schadensabwicklung mit der Versicherung und garantiert Ihnen eine technisch einwandfreie Reparatur und damit die Verkehrs- und Betriebssicherheit Ihres Fahrzeuges.
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